| Rezension des "Handbuch Ghostwriting" im Tempest |
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Handbuch Ghostwriting, besprochen von Gabi Neumayer
Er stellt gleich zu Beginn klar, dass hier keine Schreibanleitung und auch keine Motivationstechniken zu erwarten sind. Stattdessen beschäftigt Klinghammer sich damit, wie man als Ghostwriter Aufträge bekommt, sich die Arbeit einteilt, seinen Berufsweg plant und Schwierigkeiten (mit Kunden, Vermittlern und rechtlichen Vorschriften) vermeidet oder löst. Die zentralen Themen:
- wichtige Fähigkeiten und Eigenschaften, die Ghostwriter haben sollten - Recherche - Schreiben im Team - schmutzige Tricks (Plagiate etc.) - Betätigungsfeld einschließlich verwandter Tätigkeiten (Redenschreiber, Literaturagent, Promotionsberater etc.) - Grauzonen und Illegales (speziell: wissenschaftliche Arbeiten verfassen) - typische Kundeneigenschaften, mögliche Reibungspunkte - Vor- und Nachteile des Jobs
Hin und wieder nimmt Klinghammer auch die Kundenperspektive ein, gibt Tipps für die Auswahl eines Ghostwriters oder Hinweise, wie man die Arbeit eines Ghostwriters erkennt. Eine kommentierte Buch- und Linkliste rundet das Buch ab, das insgesamt eine gute Übersicht über den deutschen Markt, die Anforderungen an Ghostwriter und die arbeitstechnischen, zwischenmenschlichen und rechtlichen Schwierigkeiten dieser Tätigkeit bietet.
Aus: The Tempest (Ausgabe 9-11), Newsletter des Autorenforum.de |